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Gottesdienst mit Abendmahl

Monatliche Wegweiserandacht Februar 2012
Geschrieben von: Jürgen Rogosch   
Samstag, den 04. Februar 2012 um 12:21 Uhr
Alles ist erlaubt- aber nicht alles nützt. Alles ist erlaubt- aber nicht alles baut auf. Denkt dabei nicht an euch selbst, sondern an die Anderen.     

1. Korintherbrief des Apostel Paulus, Kapitel 10, Verse 23+24 - Die Bibel, Das Neue Testament

Natürlich meint Paulus nicht, dass absolut alles erlaubt ist, sondern er bezieht sich auf die Dinge, die wertneutral sind. Hier in diesem Abschnitt der Bibel geht es konkret darum, ob Fleisch, dass irgendwelchen Götzen geopfert worden ist, von Menschen die Christus nachfolgen wollen, gegessen werden darf. Paulus sagt grundsätzlich: “Ja! Es ist keine Sünde,  aber es könnte sein, dass du damit jemand anderem schadest, der damit vielleicht ein Problem hat und dann lass es lieber, um des Anderen willen.”

Ein Beispiel für uns ist das Thema Alkohol. Natürlich dürfen wir grundsätzlich Alkohol trinken, aber wenn dadurch jemand ein Problem bekommt, der sich das gerade abgewöhnen will, dann lass es lieber, um des anderen willen.
Die grundsätzliche Aussage, um die es hier geht, ist, suche mit dem was du tust, das Gute für den Anderen. Es geht also um das ganz normale Leben/ Verhalten eines Christen. Selbst bei lapidaren, alltäglichen Dingen sollen wir den Anderen im Blick behalten und somit auch Gottes Ehre suchen.

Bin ich jemand, in dessen Gegenwart man sich wohlfühlen kann? Habe ich ein Lächeln, ein freundliches Wort für den Anderen? Suche ich das Beste für meine Geschwister auch im Gebet und der Fürbitte vor Gottes Thron?
Jeder von uns kann schon mit Kleinigkeiten ein großer Segen sein.
Lasst uns auch dann daran denken, wenn wir wieder einmal mit dem falschen Bein aufgestanden sind. Es ist nicht egal, was wir sagen, tun oder wie wir in die Gesichter um uns her blicken. Alles hat eine Wirkung und alles kann zum Guten für den Anderen und zur Ehre Gottes getan werden. Und auch hier gilt die Verheißung Gottes:" Geben ist seliger als nehmen!"

In diesem Sinne grüßt Euch Euer Matthias

 
Monatliche Wegweiserandacht Januar 2012
Geschrieben von: Jürgen Rogosch   
Sonntag, den 01. Januar 2012 um 13:45 Uhr

Weise mir, Herr, deinen Weg; ich will ihn gehen in Treue zu dir.

Das Buch der Psalmen Psalm 86, Vers 11 - Die Bibel, Das Alte Testament

 

Ein Lied, kommt in meinen Gedanken hoch, wenn ich diesen Vers lese: „Weise mir Herr, Deinen Weg, dass ich wandle in Deiner Treue….“ und weiter heißt es: „lass mich’s erkennen und lass mich’s bekennen, dass Du nie einen Fehler machst“.


Dieses Lied triffts auf den Punkt.

Ich will vertrauen HERR, doch sieh meine Sorge, meine Ängste, meinen Unfrieden! Hilf mir zu glauben, dass egal was die Zukunft bringt, und egal wie meine Wege aussehen, DU HERR, nie einen Fehler machst.“


In dieser Angst und Spannung steht jeder, der in die Zukunft blickt, ohne auf den Herrn zu schauen. Wie Petrus auf dem See dem Herrn Jesus übers Wasser folgen will, wollen wir auch. Doch wehe unserem Blick, der sich auf die Wellen fokussiert.

Der Untergang ist im doppelten Sinn vorprogrammiert. Und die unmittelbare Zukunft ist nicht rosig, ungeachtet der scheinbar guten Konjunkturaussichten, des relativen Friedens in unserer Gesellschaft und des angehäuften Wohlstands.


Oh ja, dachte ich was für ein Wort, passt voll in unsere persönliche Situation. Und doch ist dies eigentlich mutmachende Wort, irgendwie mit Ungewissheit gepaart.

Was wenn die Entscheidung Gottes mir nicht schmeckt?“, frage ich mich. „Was, wenn die damit verbundenen Herausforderungen und Kraftanstrengungen, uns abermals an den Rand unserer nicht mehr vorhandenen Kräfte bringen?“. „Was wenn jemand von uns auf der Strecke bleibt?“

Was, wenn…..?“


Es bringt nichts, der Herr Jesus hat auch geschmeckt was er nicht wirklich wollte, (siehe Gethsemane). Er wurde an den Rand seiner Kräfte gebracht. Seine Jünger drohten an der Situation zu zerbrechen. Und doch….


Er ist der Sieger geblieben! Der Einsatz hat sich gelohnt und lohnt sich immer noch. Seine Jünger dürfen immer noch die Ernte einfahren.


Deshalb, weil wir auf IHN schauen können und der Blick auf IHN uns aufrichtet, sind die Worte des Psalmisten motivierend, ausrichtend und hilfreich. Denn er wird immer an unserer Seite stehen und uns nicht verlassen, weil er unsere Situation versteht, unsere Ängste, Sorgen und Zweifel. Auch über unsere Gemeindesituation.


Deshalb


 

Weise mir…


Stehen wir bereit zu hören, und uns einen Weg aufzeigen zu lassen, der von Gott kommt und nicht allein von unseren Erfahrungen und Blickwinkeln vorgeschrieben wird. Wir stehen bereit zu gehorchen, weil er die Zukunft kennt, während wir im Bezug auf die Zukunft wie Blinde sind.


 

Deinen Weg


Es ist sein Weg, der aufgezeigt wird. Ein guter Weg. Ein Weg der Gott verherrlicht und den Menschen dient. Es ist ein persönlicher Weg den Gott mit mir und uns geht, und nicht vom grünen Tisch entschieden. Es ist ein Weg der vielleicht anders ist als wir ihn uns vorstellen. Steinig, beschwerlich, schlüpfrig mit umschlungenen Pfaden, nicht geradlinig. Manchmal können wir nur den nächsten Schritt sehen. Doch SEIN Stecken und SEIN Stab trösten mich. Er ist der gute Hirte, und am Ende wartet Erholung und Frieden auf uns.


 

ICH WILL ihn gehen


Möchtest du Gott vertrauen? Dann lerne es auszusprechen: „ICH WILL GEHEN. DEINEN WEG HERR“. Und es geht nicht darum irgendeinen Weg gehen. Gott macht deutlich es gibt nur einen Weg. Ihm hinterher. Jesus sagt: „Kümmere Dich darum mir zu folgen auf dem Weg zu bleiben, und ich kümmere mich darum, Dir Ruhe zu geben und Deine Lasten zu tragen“.

Der Psalmist hat öffentlich seine Absicht erklärt, dem HERRN zu folgen.


 

In Treue zu Dir


Schlussendlich ist unsere Treue gefragt. Der Weg Jesus hinterher ist uns unbekannt, die Gefahren und Unwegsamkeiten mögen unseren Blick von Jesus lenken. Manch einer sucht nach schönem auf dem Weg, damit er nicht auf die Gefahren schauen muss und blendet alles aus, sogar Jesus.

Denken wir daran, dass Jesus zuallererst treu ist, auch wenn wir untreu sind, und denken wir daran dass Treue was mit Beständigkeit zu tun hat. Es ist ein beständiges Vertrauen, dass sich immer wieder neu auf den Herrn Jesus und seine Zusagen verlässt.

Diese Treue wird nicht unbeantwortet bleiben.


 

Weise mir, Herr, deinen Weg; ich will ihn gehen in Treue zu dir


JB

 

 
Jahreslosung 2012
Geschrieben von: Jürgen Rogosch   
Sonntag, den 01. Januar 2012 um 13:28 Uhr

Meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.


Aus dem 2. Brief des Apostel Paulus an die Korinther, Kapitel 12, Vers 9.
- Die Bibel, Das Neue Testament
-

-Text nach der Lutherbibel ( Ausgabe 1984 )-

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 31. Januar 2012 um 19:13 Uhr
 
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