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Beim Frühstück!
Sohn: Papi, warum ist Mose noch auf den Berg gegangen?
Papa: Mmmh…. (grummelt, während er seine Zeitung liest)
Sohn: Papi, warum ist Mose auf dem Berg gegangen?
Papa: (wird sich der wichtigen Frage seines Sohnes bewusst und blickt aufmerksam zum Sohn hin).
Hmm, lass mal überlegen… Gott hat Mose dort die Gebote gegeben.
Sohn: hmhm (der fragend zu seinem Vater blickt, während er sein Butterbrot kaut)
Papa: (merkt, dass der Sohn nicht zufrieden ist).
Weißt Du, damit die Menschen wissen, wie sie leben sollen.
Sohn: Welche Gebote?
Papa: Nicht klauen, nicht lügen, nicht töten und so weiter…. Ich glaube insgesamt waren es zehn.
Sohn: Und was ist das aller-allerwichtigste Gebot?
Papa: Hmm.. Also das ist eigentlich ein anderes (fühlt sich ertappt)…
So oder so ähnlich könnte ein Gespräch mit unseren oder auch anderen Kindern aussehen.
Aber auch unter Bekannten, Freunden und Verwandten fallen den meisten Menschen oft nur die nachrangigen Gottesgebote ein: Nicht stehlen, nicht lügen, nicht töten… vielleicht noch „nicht ehebrechen“. Aber halt… das ist in unserer Zeit nicht so modern.
Auch mir stellte sich vor einigen Tagen die Frage, wie ich meinem ältesten Sohn antworten sollte, damit er es verstehen kann. Ich fing ebenfalls mit nicht stehlen und nicht töten an.
Und dann kam mir in den Sinn: „Aber Jesus hat gesagt dass zwei besonders wichtig sind.“
In erstem Mose 6,5 steht: „Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft.“ Wenn man die verstanden hat, klappt das auch mit den anderen. Denn Gott ist zunächst einzigartig, es gibt niemanden wie ihn. Und ausgerechnet unsere Liebe sucht er.
Zeit genug für mich, weiter nachzudenken über die Art unserer Liebe zu dem, der uns nicht nur gemacht hat, sondern auch unsere Gefallenheit durch seinen Sohn Jesus Christus erlöst, ja zurück gewonnen hat. Gegen den Willen der Welt, des Teufels und sogar zunächst gegen unseren Willen.
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