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Monatliche Wegweiserandacht August 2009 |
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Geschrieben von: Jürgen Rogosch
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Freitag, den 14. August 2009 um 11:44 Uhr |
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Was zum Nachdenken
"Kommt her zu mir; alle, die ihr mühselig und beladen seid; ich will
euch erquicken. Nehmt auf euch mein Joch und lernt von mir; denn
ich bin sanftmütig und von Herzen demütig; so werdet ihr Ruhe finden
für eure Seelen. Denn mein Joch ist sanft, und meine Last ist leicht"
Die Bibel, Neues Testament
Matthäusevangelium Kapitel 11, Verse 28-30
Komisch, wie lange es dauert, Gott für eine Stunde zu dienen,
aber wie schnell 60 Minuten Fußball vergehen.
Komisch, wenn uns nichts einfällt, was wir beten können,
aber wir unseren Freunden immer etwas zu erzählen wissen.
Komisch, wie schwer es fällt, ein Kapitel in der Bibel zu lesen,
aber wie leicht es ist, 100 Seiten eines Bestsellerromans zu verschlingen.
Komisch, wie Leute sich auf einem Konzert um die vordersten Plätze drängeln,
und sich um einen der hintersten Plätze in der Gemeinde bemühen.
Komisch, wie schwer es Menschen fällt, die Gute Nachricht weiterzugeben,
aber wie leicht es ist, den neuesten Klatsch und Tratsch weiterzuverbreiten.
Komisch, wie wir der Zeitung glauben, aber in Frage stellen,
was in der Bibel steht.
Merkwürdig, wie leicht es für Menschen ist Gott zu leugnen,
und sich dann wundem, warum die Welt zur Hölle wird.
Merkwürdig, dass jeder in den Himmel will, doch annimmt man brauche
nicht zu glauben, zu sagen oder zu tun, was in der Bibel steht.
Merkwürdig, wie das Obszöne, Vulgäre, Gewalttätige und Okkulte frei
den Cyberspace passieren kann, aber eine öffentliche Diskussion
über Jesus in den Schulen und am Arbeitsplatz unterdrückt wird.
Merkwürdig, wie jemand so entbrannt sein kann für Jesus im Gottesdienst,
aber ein unsichtbarer Christ im Rest der Woche ist.
Merkwürdig, wie ich mehr darüber besorgt sein kann,
was andere Leute von mir denken, als was Gott von mir denkt.
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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 31. August 2009 um 18:09 Uhr |
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Monatliche Wegweiserandacht Juli 2009 |
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Geschrieben von: Jürgen Rogosch
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Freitag, den 14. August 2009 um 11:22 Uhr |
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Vater Unser...mal anders
"Unser Vater im Himmel! Dein Name werde geheiligt."
(Matthäus 6,9)
"Vater unser, der du bist im Himmel..." "Ja?"
"Unterbrich mich nicht, ich bete."
"Aber du hast mich doch angesprochen!"
"Ich dich angesprochen? Äh... nein, eigentlich nicht. Das beten wir eben so: Vater unser, der du bist im Himmel." "Da, schon wieder! Du rufst mich an, um ein Gespräch zu beginnen, oder? Also, worum geht‘s?"
"Geheiligt werde dein Name..."
"Meinst du das ernst?"
"Was soll ich ernst meinen?"
"Ob du meinen Namen wirklich heiligen willst. Was bedeutet das denn?"
"Es bedeutet... es bedeutet... meine Güte, ich weiß nicht, was es bedeutet! Woher soll ich das wissen?"
"Es heißt, daß du mich ehren willst, daß ich dir einzigartig wichtig bin, daß dir mein Name wertvoll ist."
"Aha. Hm. Ja, das verstehe ich. Dein Reich komme, dein Wille geschehe wie im Himmel also auch auf Erden..."
"Tust du was dafür?"
"Daß dein Wille geschieht? Natürlich! Ich gehe regelmäßig zum Gottesdienst, ich zahle Gemeindebeitrag und Missionsopfer."
"Ich will mehr: daß dein Leben in Ordnung kommt, daß deine Angewohnheiten, mit denen du anderen auf die
Nerven gehst, verschwinden; daß du von anderen her und für andere denken lernst; daß allen Menschen geholfen
werde und sie zur Erkenntnis der Wahrheit kommen, auch dein Vermieter und dein Chef. Ich will, daß Kranke
geheilt, Hungernde gespeist, Trauernde getröstet und Gefangene befreit werden; denn alles, was du diesen Leuten tust, tust du doch für mich."
"Warum hältst du das ausgerechnet mir vor? Was meinst du, wie viele stinkreiche Heuchler in den Kirchen sitzen. Schaue die doch an!"
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Zuletzt aktualisiert am Montag, den 17. August 2009 um 10:53 Uhr |
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