
| Monatliche Wegweiserandacht Mai 2010 |
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| Geschrieben von: Jürgen Rogosch | |||
| Donnerstag, den 06. Mai 2010 um 08:24 Uhr | |||
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Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.
Hebräerbrief Kapitel 11, Vers 1 - Die Bibel, Neues Testament
Kurz gesagt, verlassen wir uns gerne auf das, was unser Verstand auch erfassen kann. Das ist auch oft mit geistlichen Dingen so. Wir sehen etwas und meinen dann, so muss es auch sein. Und doch können wir einer optischen Täuschung erliegen. Wir hören etwas und hören doch nur zur Hälfte hin und meinen dann doch, das Richtige gehört zu haben. Wir riechen etwas und uns wird furchtbar übel und sagen, dass es stinkt, während der nächste dies noch lange nicht so empfindet. Auch wenn wir Dinge berühren, meinen wir, unser Verstand hat's erfasst. Und auch der Geschmack hat uns schon Streiche gespielt. Was wir erfassen mit Sinn und Verstand, muss also noch lange nicht etwas sein, worauf wir uns 100%ig verlassen können. Mit dem Glauben ist es anders. Denn der Glaube ist kein Erfassungssinn im eigentlichen Sinn. Und doch ist es so etwas, wie ein geistlicher Sinn, der uns hilft die unsichtbare Welt zu erfassen. Glaube ist jedoch mehr als das. Er ist eine Einstellung gegenüber Gott. Ich hoffe auf ihn, weil ich ihm vertraue. Und diese Hoffnung ist voller Gewissheit, ja Sicherheit. Und diese Hoffnung wird dadurch gekennzeichnet, dass in ihr kein Zweifel sein kann. Obwohl man nicht sieht. Weil der Glaube das Unsichtbare, ja Gott den Allmächtigen, den Vater im Himmel erfahrbar macht. Die Grundlage dafür ist sein Wort und vor allem der offenbarte Sohn, Jesus Christus. Der Glaube klärt die letzten aller Fragen nach dem Anfang und dem Ende und der Ewigkeit bei Gott. Das kennzeichnet auch die Glaubenshelden des 11ten Kapitels des Hebräerbriefes. Deren Glauben sollen wir nacheifern. Darüber hinaus darf unsere ganze Dankbarkeit unserem Gott gelten, dass er uns aus der geistigen Blindheit, Taubheit und Gefühllosigkeit herausgeholt hat. Denn er hat uns Tote im Geist lebendig, und uns für Gottes Reden wieder empfänglich gemacht. Lasst uns den Glauben als das wertvollste Geschenk in Jesus Christus sehen, dass uns Gott je in seiner Liebe und Gnade machen konnte. Fangen wir an, wieder neu im Glauben zu sehen, zu hören und zu erfassen, was Gott uns Wunderbares durch den Geist und sein Wort über sich offenbaren möchte. Euer Johannis
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| Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 27. Mai 2010 um 07:56 Uhr |



