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Monatliche Wegweiserandacht Juli 2010 |
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Geschrieben von: Jürgen Rogosch
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Montag, den 09. August 2010 um 20:43 Uhr |
Spieglein, Spieglein an der Wand
Denn du hast meine Nieren bereitet und hast mich gebildet im Mutterleibe. Ich danke dir dafür, daß ich wunderbar gemacht bin; wunderbar sind deine Werke; das erkennt meine Seele. (Ps 139,13-14)
Wie oft stehst du vor einem Spiegel? Sei es zumindest im Badezimmer, beim Zähneputzen, Rasieren oder beim Schminken ... Gefällt mir da immer, was ich sehe? Ich sehe da manchmal ein Gesicht, das die Augen noch nicht richtig auf bekommt, entdecke den einen oder anderen Pickel auf der Nase oder Stirn und wenn ich den Blick etwas nach unten richte fällt mir mein Bäuchlein auf, das sich unter meiner Kleidung hervor hebt.
Doch es gibt auch Dinge, die dieser Spiegel nicht zeigt, die ich aber trotzdem sehe, wenn ich mich betrachte. Da sind meine ganzen Fehler, die ich begehe, da ist die Lieblosigkeit, mit der ich gestern wieder jemandem begegnet bin, da ist der Zorn und Ärger über den Kollegen, mit dem ich mich mal wieder gestritten habe. Ich sehe da auch jemanden, der viel zu oft vor dem Computer sitzt, anstatt mehr in seiner Bibel zu lesen oder mit Gott zu reden. Wenn ich so alles in allem sehe, stehe ich da vor einem Menschen, der so ganz und gar nicht perfekt ist.
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 12. August 2010 um 20:21 Uhr |
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Monatliche Wegweiserandacht Juni 2010 |
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Geschrieben von: Jürgen Rogosch
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Montag, den 09. August 2010 um 20:25 Uhr |
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Gott spricht: “Sucht mich, so werdet ihr leben.“
Die Bibel, Altes Testament - Buch des Amos Kapitel 5, Vers 4
Wenn wir uns umsehen, sehen wir viele Programme und Angebote, die unsere Lebensqualität steigern oder erhalten sollen: Iss Rohkost, treibe Sport, kaufe dieses und jenes und schließlich versichere alles richtig, damit es erhalten bleibt - dann wirst du gut leben.
Einige halten ihre Versprechen vielleicht, viele aber auch nicht.
Manche Menschen haben sogar alles, scheinen das Glück gepachtet zu haben und sind doch trotzdem unglücklich.
Hier haben wir einen, der ein Versprechen gibt und der nicht lügen kann, der selber die WAHRHEIT ist, nämlich Gott. Gott selber gibt ein heiliges Versprechen: “Sucht mich, so werdet ihr LEBEN.”
Das Leben, das Gott uns anbietet, überwindet zwei fürchterliche Wirklichkeiten, die für uns alle gelten:
1. Das schuldig Sein vor Gott
2. Das sterben Müssen
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 12. August 2010 um 20:26 Uhr |
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Monatliche Wegweiserandacht Mai 2010 |
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Geschrieben von: Jürgen Rogosch
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Donnerstag, den 06. Mai 2010 um 08:24 Uhr |
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Es ist aber der Glaube eine feste Zuversicht auf das
was man hofft, und ein Nichtzweifeln an dem, was man nicht sieht.
Hebräerbrief Kapitel 11, Vers 1 - Die Bibel, Neues Testament
Es ist schon verrückt mit uns Christen! Einerseits wollen wir uns nicht auf unseren Verstand verlassen und ganz Gott vertrauen. Und andererseits wollen wir uns nur auf die Dinge verlassen, die wir sehen, hören, riechen, berühren und schmecken können.
Kurz gesagt, verlassen wir uns gerne auf das, was unser Verstand auch erfassen kann. Das ist auch oft mit geistlichen Dingen so. Wir sehen etwas und meinen dann, so muss es auch sein. Und doch können wir einer optischen Täuschung erliegen. Wir hören etwas und hören doch nur zur Hälfte hin und meinen dann doch, das Richtige gehört zu haben. Wir riechen etwas und uns wird furchtbar übel und sagen, dass es stinkt, während der nächste dies noch lange nicht so empfindet. Auch wenn wir Dinge berühren, meinen wir, unser Verstand hat's erfasst. Und auch der Geschmack hat uns schon Streiche gespielt. Was wir erfassen mit Sinn und Verstand, muss also noch lange nicht etwas sein, worauf wir uns 100%ig verlassen können.
Mit dem Glauben ist es anders. Denn der Glaube ist kein Erfassungssinn im eigentlichen Sinn. Und doch ist es so etwas, wie ein geistlicher Sinn, der uns hilft die unsichtbare Welt zu erfassen. Glaube ist jedoch mehr als das. Er ist eine Einstellung gegenüber Gott. Ich hoffe auf ihn, weil ich ihm vertraue. Und diese Hoffnung ist voller Gewissheit, ja Sicherheit. Und diese Hoffnung wird dadurch gekennzeichnet, dass in ihr kein Zweifel sein kann. Obwohl man nicht sieht.
Weil der Glaube das Unsichtbare, ja Gott den Allmächtigen, den Vater im Himmel erfahrbar macht. Die Grundlage dafür ist sein Wort und vor allem der offenbarte Sohn, Jesus Christus. Der Glaube klärt die letzten aller Fragen nach dem Anfang und dem Ende und der Ewigkeit bei Gott. Das kennzeichnet auch die Glaubenshelden des 11ten Kapitels des Hebräerbriefes.
Deren Glauben sollen wir nacheifern.
Darüber hinaus darf unsere ganze Dankbarkeit unserem Gott gelten, dass er uns aus der geistigen Blindheit, Taubheit und Gefühllosigkeit herausgeholt hat. Denn er hat uns Tote im Geist lebendig, und uns für Gottes Reden wieder empfänglich gemacht. Lasst uns den Glauben als das wertvollste Geschenk in Jesus Christus sehen, dass uns Gott je in seiner Liebe und Gnade machen konnte. Fangen wir an, wieder neu im Glauben zu sehen, zu hören und zu erfassen, was Gott uns Wunderbares durch den Geist und sein Wort über sich offenbaren möchte.
Euer Johannis |
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Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, den 27. Mai 2010 um 07:56 Uhr |
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Monatliche Wegweiserandacht April 2010 |
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Geschrieben von: Jürgen Rogosch
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Sonntag, den 18. April 2010 um 06:46 Uhr |
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Gott gebe euch erleuchtete Augen des Herzens, damit ihr erkennt, zu welcher Hoffnung ihr von ihm berufen seid.
Epheserbrief Kapitel 1, Vers 18 - Die Bibel , Neues Testament
Ich kann mich daran erinnern, als ob es erst gestern geschehen wäre.
Dabei ist es schon bald 24 Jahre her. Ich war beim Optiker und nahm meine erste Brille in Empfang. Ich setzte sie auf und plötzlich...
Mir gingen die Augen auf!
Schon im Optikergeschäft sah ich auf einmal Dinge in einer Klarheit, die ich nie für möglich gehalten hatte. Schon aus mehren Metern Entfernung konnte ich all die ausgestellten Brillen in den Vitrinen in allen Einzelheiten erkennen. Selbst die kleinen Schräubchen konnte ich sehen.
Und als ich dann heraustrat in den sonnigen Sommertag und all die Leute, die Straßenbahnen und die Gebäude erblickte, kam ich aus dem Staunen nicht mehr heraus.
So also sah die Welt aus!
Immer wieder nahm ich die Brille ab und setzte sie dann gleich wieder auf, um den Unterschied zu sehen.
Ich war überwältigt.
Und dabei war mir das ja nicht unbekannt.
Meine Augen waren nicht immer schlecht gewesen.
Aber schleichend waren sie immer schlechter geworden.
So schleichend, dass mir die Verschlechterung nicht auffiel.
Ich erinnerte mich nicht mehr wirklich daran.
Es nervte mich nur, dass ich nicht mehr alles so gut erkennen konnte.
Aber ich war nicht auf die Idee gekommen, dass meine Augen sich verschlechtert hatten.
Genauso war es wahrscheinlich bei den Ephesern. Sie hatten Jesus Christus erkannt und waren seine Jünger geworden und waren mit allem Eifer für ihn dabei.
Und doch bittet Paulus darum, dass Gott ihnen erleuchtete Augen gebe, damit sie die Hoffnung erkennen, zu der sie berufen worden sind.
Paulus hatte vielleicht schon erkannt, was Jesus Christus in den Sendschreiben deutlicher ausdrückt: „Aber ich habe gegen dich, dass du deine erste Liebe verlassen hast.“
Der Blick auf Jesus Christus war getrübt worden. Sie folgten ihm mit allem Eifer nach, aber sie sahen nicht mehr genau, wem sie folgten. Und deshalb war ihre erste Liebe erloschen.
Wie ist es bei uns?
Lasst uns um erleuchtete Augen bitten, damit wir unseren Herrn Jesus Christus und die Hoffnung, zu der wir berufen sind, immer klar und deutlich erkennen!
Euer Stefan
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Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 18. April 2010 um 11:27 Uhr |
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