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Aktuelle Termine

20.05.2012 10:00
Gottesdienst mit Abendmahl

22.05.2012 16:00
Kindernachmittag

25.05.2012 20:00
Bibelkreis

27.05.2012 10:00
Gottesdienst mit Abendmahl

Monatliche Wegweiserandacht Mai 2012
Geschrieben von: Jürgen Rogosch   
Donnerstag, den 10. Mai 2012 um 19:28 Uhr

Denn alles, was Gott geschaffen hat, ist gut. Wir müssen nichts davon ablehnen, wenn wir es mit Dank an Gott angenommen haben

Der 1. Brief des Apostel Paulus an seinen Mitarbeiter Timotheus, Kapitel 4 Vers 4 - Die Bibel, Das Neue Testament

 

Normalerweise wird der Vers aus 1.Tim 4,4 gern zu Erntedank zitiert. Denn Paulus schreibt diese Aussage in eine Diskussion hinein, wo es um die Frage der Askese geht.

D. h. dem Versuch von Menschen durch äußerliche Disziplin den Körper zu knechten. Enthalten von bestimmten Speisen, Verweigerung von körperlichen Bedürfnissen wie Sexualität, Verweigerung der ehelichen Gemeinschaft.


Dem voran geht ein Verständnis, dass der Körper und alle damit zusammenhängenden Leidenschaften (wie Essen und Sexualität) von Gott ablenkt und noch mehr eher dem Teufel gehört. Schließlich ist ja der Leib dem Tod geweiht, und wird eh nicht mit in den Himmel genommen.


Doch Paulus merkt schnell, dass diese Form der Disziplin nur dem Selbstzweck der Selbsterhöhung dient. Das Ziel ist der Askese ist letztendlich das eigene ich. Mein ich beherrscht die explosiven Leidenschaften und Begierden des Körpers. Dahinter steckt der Gedanke: „Ich bin mein eigener Herr“. Mancher Extremsportler versucht genau das durch die intensive Beschäftigung mit der Leistungsfähigkeit seines Körpers zu beweisen.


Aber auch Paulus kennt strenge Disziplin bezüglich seines Körpers (1.Kor 9,27). Diese ist jedoch an ein hohes Ziel gebunden. Diese körperliche Disziplin betreibt Paulus einzig und allein, um das Ziel der Nachfolge Jesu nicht aus den Augen zu verlieren. Dort hat kein Gramm Selbsterhöhung Platz.


Was will Paulus also deutlich machen? Paulus spricht von der christlichen Freiheit. So wie wir frei sind,um Jesu willen unseren Körper und seine Bedürfnisse zu beherrschen, um ihm nachzufolgen. So sind wir auch frei das gute im Leben anzunehmen und zu genießen. Sicher sollte jetzt auch daraus keine goldene Regel erstellt werden, dass unser Los als Christen es ist, in Saus und Braus zu leben und unsere Bedürfnisse ge-danken-los zu befriedigen.


Auch unser Genießen darf ein Ziel haben, nein es muss ein Ziel haben: Jesus Christus, den Verursacher aller guten Dinge. Ihm gilt der Dank.

Merken wir uns das, ob beim nächsten Restaurant-Besuch (egal ob McDonalds oder deftig deutsche Küche), dem Theater- oder Kinobesuch, dem entspannenden Buch, dem gemeinsamen Fußballabend, oder auch den intimen Stunden in der Ehe. Alles ist von Gott, und wir schulden ihm Dank dafür.

 

Wenn die Sache im Glauben und im Einklang mit Gottes Wort geschieht und Du selbst frei bist zu genießen. So genieße es in Dankbarkeit und nimm Dir auch die Zeit, Deinem Herrn und Schöpfer einfach danke zu sagen.

 

Euer Johannis

 
Monatliche Wegweiserandacht April 2012
Geschrieben von: Jürgen Rogosch   
Freitag, den 06. April 2012 um 17:22 Uhr

Jesus Christus spricht: "Geht in die ganze Welt und verkündet allen Menschen die gute Botschaft.“

Das Evangelium nach Markus Kapitel 16, Vers 15 - Die Bibel, Das Neue Testament


Was war passiert?


Jesus Christus war am Kreuz gestorben.
Er war am Kreuz gestorben für deine und meine Schuld. Er lag im Grab und wurde von Soldaten bewacht. Bei den Jüngern war Enttäuschung und Resignation eingekehrt.


War Jesus vielleicht doch nicht der Messias?


Anderen konnte er helfen, aber seine eigene Kreuzigung konnte er nicht verhindern!

Sie waren niedergeschlagen.

Am ersten Tag der Woche machten sich drei Frauen auf, um ihn einzubalsamieren.

Doch sie fanden das Grab offen und einen Engel, der ihnen sagte, dass Jesus auferstanden wäre.


Dann sah Maria aus Magdala den Auferstandenen und berichtete es den Jüngern.

Kurz danach erschien Jesus Christus zwei Jüngern auf dem Weg nach Emmaus.


Doch die Jünger in Jerusalem konnten den Berichten über die Auferstehung nicht glauben.

Es war auch zu unglaublich.

Tote stehen nicht auf!

Basta!

Aber dann geschah das Unglaubliche!

Der Herr selbst stand als Auferstandener in ihrer Mitte!

Er war nicht mehr tot.

Er lebt!

Er ist nicht im Grab geblieben!

Er hat den Tod überwunden und damit den Beweis erbracht, dass sein Opfer nicht vergebens war.


In Römer 5,10 schreibt Paulus:

Denn durch den Tod seines Sohnes hat Gott uns ja schon versöhnt, als wir noch seine Feinde waren. „

Durch seinen Tod am Kreuz hat Jesus Christus uns mit Gott dem Vater versöhnt.

Für uns gibt es keine Trennung mehr vom Vater!


In Johannes 3,16 sagt Jesus Christus selbst:

Denn so hat Gott der Welt seine Liebe gezeigt: Er gab seinen einzigen Sohn dafür, dass jeder, der an ihn glaubt, nicht zugrunde geht, sondern ewiges Leben hat.“


Das ist die Botschaft, die Jesus Christus an seine Jünger in Jerusalem hat:

Jeder Mensch kann durch meinen Opfertod am Kreuz frei werden und Vergebung für alle seine Schuld erlangen.


Los!


Diese Botschaft dürft ihr nicht für euch behalten!

Diese Botschaft muss in die Welt.

Geht los und sagt es der Welt.

Ihr seid meine Botschafter.

Diese Botschaft gilt auch dir und mir.

Wann sagen wir es weiter?

Es ist dringend.

Noch ist Zeit.

Nutzen wir sie!


Amen


Euer Stefan Gründel

 

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 08. April 2012 um 20:47 Uhr
 
Monatliche Wegweiserandacht März 2012
Geschrieben von: Jürgen Rogosch   
Montag, den 19. März 2012 um 19:53 Uhr

Der Menschensohn ist nicht gekommen, um sich dienen zu lassen, sondern um zu dienen und sein Leben hinzugeben als Lösegeld für viele.
  Das Evangelium nach Markus, Kapitel 10, Vers 45 - Die Bibel, Das Neue Testament 

 

 


Liebe Geschwister,

 

Diesen Vers muss man sich erst einmal auf der Zunge zergehen lassen:

Der Sohn des lebendigen Gottes, Der Schöpfer dieser Welt selbst steigt vom Himmel herab, um zu dienen!

Der Herr kommt, um zu dienen. Der König kommt, um zu dienen.

Der Ewige macht sich so klein. Er stellt sich mit unter Hunger und Durst, Hitze, Kälte, Müdigkeit, Erschöpfung, Mobbing, Einsamkeit, Angst… Der Herr Jesus ist sich zum Dienen nicht zu schade (Phil. 2,6-7).

Noch am Abend vor seiner Gefangennahme (beim letzten Abendmahl) ist er es, der den Jüngern die schmutzigen Füße wäscht. (Joh. 13)

Der Herr Jesus dient mit seinem ganzen Leben. Mit seinem Herzen genauso, wie mit seinem Verstand, seinem Willen, seinen Händen, Füßen und Lippen dient er dem Vater und den Menschen, die er so sehr liebt.

An seiner Dienstbereitschaft zeigt sich seine Liebe ganz praktisch. Sein Dienst ist nicht das Abhaken von Listen, sondern der Ausfluss seiner Liebe.

Sein Dienst an uns war von Anfang an Programm. Dazu ist er auf diese Welt gekommen. Und er wollte sein Leben nicht mit Luxus, Partys, Trägheit und Selbstverwirklichung verschwenden. Und sein Dienst hat ihn bis ans Kreuz gebracht (Phil. 2,8) Dort war sein Dienst am schwersten und doch auch am wirkungsvollsten. Dort ist die Erlösung geschehen.

 

Wie wollen wir ihm antworten? Welches ist die angemessene Reaktion?

Auch wir haben nur eine Daseinsberechtigung auf dieser Erde: „Das Höchste meines Lebens ist: Dir dienen, Herr“. Und dieser Dienst für Gott zeigt sich immer am Nächsten; allermeist aber an des Glaubens Genossen (Gal. 6,10).

 

Aber aus welchem Herzen kommt dieser Dienst für den Herrn Jesus?

Wenn er nicht aus Liebe zu Jesus und der Gemeinde kommt, dann ist es Sünde.

Wollen wir uns immer wieder prüfen (lassen), aus welchem Herzen heraus wir etwas tun, oder nicht tun. (Psalm 139,1+23-24)

und lasst uns aufeinander Acht haben und uns anreizen zur Liebe und zu guten Werken (Hebr. 10,24).

 

Ich bete für eine wachsende Liebe untereinander in unserer Gemeinde, die danach sucht, was sie dem Anderen Gutes tun kann.

 

In Liebe,

Euer Peter

 

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 19. März 2012 um 19:55 Uhr
 
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